• Schräger Vogel
    Sportfahrer-Techniken mit der Reiseenduro
  • Africa Twin im Kurvenrausch
    Bild 1/3
  • Africa Twin im Kurvenrausch
    Bild 2/3
  • Africa Twin im Kurvenrausch
    Bild 3/3

Sport-Endurotaining

Training für Fortgeschrittene mit den BMW Spitzenmodellen wie der GS Rally, Honda, Ducati.

Inklusive: Motorrad, Instruktor, komplette Schutzausrüstung.

1 Tag: 299 Euro
2 Tage: 580 Euro
3 Tage: 790 Euro

mehr Infos zum Sport-Endurotraining
anfragen/buchen

Exclusivtraining Sport-Enduro

wie oben, aber als Einzeltraining

1 Tag: 399 Euro
2 Tage: 680 Euro
3 Tage: 890 Euro

Sport-Endurotraining anfragen/buchen

Sport-Enduro-Training

Für ambitionierte GS Fahrer und alle Großenduro-Fahrer, die sportliche Herausforderungen lieben. Nur für erfahrene, sportliche Fahrer geeignet. Wir üben und lernen das präzise Fahren. Natürlich inklusive Wheely-Programm.

Ideal für das Training ist die BMW R 1200 GS LC Rally. Im Geländeeinsatz der absolute Hammer. Wer sicher mit dem Gerät umgehen und einiges an Feinheiten und besonderem Können aus sich herauskitzeln will, dem sei dieses Training schwer empfohlen. Mit 260 Kilo über alle Hindernisse: Johannes macht euch fit für die GS Rally. Danach ist Endurowandern fahrdynamisch ;-) Selbstverständlich trainieren wir euch auch auf unseren anderen Enduros, z.B. auf der Africa Twin oder einer Maschine eurer Wahl aus unserem Programm.

Das Sport-Enduro-Training  findet in kleinen Gruppen mit maximal 4 Teilnehmern statt. Wir haben das Gelände für Euch: 27.350 Hektar Enduropark mit verschiedenen Levels von Anfänger bis Profi... nur Mallorquin-Bikes darf hier fahren. Schon seit 17 Jahren!!! 

Fahrtechnik mit Johannes

Hier zeige ich euch beispielhafte Inhalte aus dem Sport-Enduro-Training.

Beschleunigung im Stehen

...ohne die Arme zu belasten. Dabei wird ein Bein durchgestreckt (es übernimmt die Beschleunigungskräfte). Das andere Bein geht nach vorn und bleibt gebeugt zum Ausgleich bereit. Immer das gestreckte Bein übernimmt die Kräfte. Somit balancieren wir das Motorrad mit unserem Körpergewicht, niemals mit Muskelkraft. Arme sind immer in der Beuge und niemals gestreckt!

Richtig bremsen – von 70 km/h auf 0

ABS am Vorderrad aktiv, am Hinterrad abgeschaltet. Die Hüfte nach hinten. Bremsdruck sanft aufbauen, Druck erhöhen. Die Bremswirkung kommt vor allem über das Vorderrad. Die Hinterradbremse wird gebraucht – blockierend, versteht sich – damit die Maschine am Vorderrad bei starker Verzögerung nicht überlastet wird und seitlich ausbricht.

Achtung: die Hüfte ist auf dem Foto sehr weit nach vorne gedrückt, der Fahrsituation angepasst. So habe ich den Bremsdruck erhöht, bis maximaler Bremsdruck und Wirkung erreicht waren.

Also: Gas weg, Hinterradbremse zu – bleibt zu ! – Hüfte geht beim Benutzen des Bremspedals nach hinten. Vorderradbremse wird mit leichter Hand begonnen und zügig zugelangt. Resultat: aus 70 km/h in ca. 3 Metern zum Stillstand. Kurz davor ist dieses Foto entstanden. ABS aus der neuen Genration kann dies leisten, ohne ABS nur noch in speziellen Fällen.

Sicher durch die Kurve

Das innere Bein hält die Maschine allein in der Kurve. Der Körper gleicht über das andere Bein die Schräglage aus, während das innere Bein die Belastung (Gewicht des Fahrers und Beschleunigungskräfte) trägt.

 

Richtiges Stehen

 

Aus der Links- in die Rechtskurve

Und nun aus der Linkskurve in die Rechtskurve. Das bedeutet: Beinwechsel. Das innere Bein ist nun rechts, trägt mein Gewicht, die Maschine legt sich in Schräglage für die nächste Kurve. Dabei gebe ich ich den Lenker frei. Keine Kraft auf dem Lenker!

 

Besondere Fahrtechniken: Driften

Driften über die Hinterradbremse (1/2)

Wichtig: Drift nicht über den Lenker einleiten, sondern nur über das Gleichgewicht. Der Oberkörper neigt sich nach innen, das innere Bein minimal belasten. Das führt unweigerlich zur Neigung der Maschine in die gewünschte Richtung. Dabei Hinterradbremse blockieren und halten. Wenn das Motorrad nach innen kippt (das ist notwendig), den Oberkörper als Gegengewicht auf die andere Seite bewegen, um die notwendige Balance zu halten. Ansonsten zieht einen die Schwerkraft zu Boden...

Driften über die Hinterradbremse (2/2)

Das Motorrad wieder aus der Drehrichtung heraus beschleunigen. Dabei wird das Hinterrad entlastet, wenn man sich Richtung Lenker vorbeugt.

Drift stoßweise mit Gas und Bremse (1/2)

Im Dauer-Drift in jede Ecke einbiegen

Drift stoßweise mit Gas und Bremse (2/2)

Driften als Notbremse (1/3)

Driften kann auch als Notbremse mit Ausweichmanöver genutzt werden. Als erstes: quer gestellt.

Driften als Notbremse (2/3)

Ausweichen

Driften als Notbremse (3/3)

Geschafft: aus dem angenommenen Gefahrenbereich herausgefahren.

Sprung über den Maulwurfshügel :)

Mauer-Springer

Mauer-Springer (1/3)

Eine kleine Mauer muss kein Hindernis sein. Entscheidend ist die Präzision vor der Mauer. Kurz anbremsen, ruckartig gas geben, dabei in die Knie nach vorn zum Lenker, nochmal ruckartig Gas geben und nach hinten.

 

Mauer-Springer (2/3)

Das Vorderrad gezielt direkt vor der Mauer anzuheben.  Das Hinterrad folgt ohne Zirkus. Wichtig: gleichmäßigen Druck auf die Fußrasten ausüben. Beim Anheben des Vorderrades einen Gasstoss (wie beim Wheely). Körper geht erst vor, dann mit dem Gas nach hinten. Dabei keine gestreckten Arme.

Mauer-Springer (3/3)

 

... und fast mit Sturz

Hier hat mir der Stein, den man hinter meinem linken Fuß sieht, den Fuß von der Raste gestreift.  Ein Malheur, das vorkommen kann... Normalerweise kippe ich jetzt mit dem Bike in die Mauer. Was mich rettet, ist der rechte Arm. Der ist angewinkelt, deshalb kann ich den Körper zur Armbeuge bewegen und so die Schieflage ausgleichen. Man sieht auch, ohne Fuß auf den Rasten muss ich mich in den Sitz fallen lassen. Das alles macht nicht viel aus, wenn man nur mit dem Oberkörper sein Gewicht verändern kann. Blitzschnell! Und das, liebe Leute, geht nur, wenn man bereits in der Armbeuge ist. Mit gestrecktem Arm wäre ich links in der Mauer gelandet 

Fahren über Hügel

Fahren über Hügel 1/7

Fahrer geht keinesfalls in die Knie. Man bleibt gestreckt und lässt das Bike unter sich arbeiten.

 

Fahren über Hügel 2/7

Auf gar keine Fall mit den Beinen an den Tank!  Beliebt, aber falsch!. Wie man hier sehen kann, müssen beide Räder im Gewicht ausgeglichen sein, damit das Bike nicht über das Vorderrad rutscht und hinten quer kommt. Das Hinterrad  mit Gewicht zum Hang und nach hinten, vorne führe ich das Rad über die Bremse und gebe ihm somit genügend Andruck. Ansonsten hoch stehen, nicht in die Knie gehen. 

 

Fahren über Hügel 3/7

Die Haltung bleibt so

Fahren über Hügel 4/7

Bergab. Die Haltung bleibt weiter so.

Fahren über Hügel 5/7

Nun gestreckt stehen bleiben. Die Hinterradbremse hält das Bike auf Linie, wirklich gebremst wird vorne

Fahren über Hügel 6/7

Mit der Vorderradbremse kann man auch mal anhalten.

Fahren über Hügel 7/7

und mit Power... Richtig Tempo fährt man, wenn man seiner Bremstechnik vertraut. Mit Schwung ist immer schöner :)

Motorrad wieder aufstellen

Bike am Boden (1/3)

... was nun?

Bike am Boden (2/3)

Lenker nach rechts, Vorderradbremse unbedingt halten. In die Hocke gehen, rechtes Bein (Oberschenkel) schiebt sich unter den Tank. Nun steht man auf (Beinmuskeln übernehmen das Gewicht), mit dem gesteckten Arme hilft man am unteren Lenkerende mit. Der rechte Arm hält die Bremse und drückt ebenfalls das Bike weg. Das ganze Körpergewicht wird nun beim Aufrichten eingesetzt.

 

Bike am Boden 3/3

Aufheben und fertig.