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Motorradtouren
auf Mallorca

Straße oder Enduro, Kurven und Gelände, das andere Mallorca auf zwei Rädern entdecken! Unsere Tourguides machen Ihren Urlaub zum Erlebnis.

Infos:
Tel. 0034 609 237 637

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Zum Beispiel: Die Vier-Pässe-Straßentour

O-Ton, ungefiltert: diese Tour ist atemberaubend!

Wir fahren von Felanitx auf die Autobahn und kommen so schnell in die Tiefebene. Das Gebiet heißt Es Pla. Dort fahren wir an einigen historischen Windmühlen vorbei und durchqueren das kleine Dorf CASA LANCA.

Die neue Schnellstrasse führt uns zügig nach Algaida. Aus der Ebene kommend, sieht man den großen Wall. Der trennt die Insel in 2 geologische Zonen. Die Tiefebene und das Hochland. Der Wall ist bis zu 120 Meter hoch, zieht sich von Santa Maria im Westen, quer über die Insel bis nach Santanyi im Süden.

Diese eigene Region bietet uns überraschende Bergauf und Abfahrten. Obwohl man glaubt sich auf der Ebene zu befinden, führt einen die Strasse auf einmal 30 Minuten lang bergab! Versteckte Nebenstrassen !

Ab Bunyola fahren wir direkt auf das Tramuntanagebirge zu. Die Berge erscheinen unüberwindlich hoch.

Nun fahren wir durch unser erstes Bergdorf " Bunyola" Kleine gepflegte Steinhäuser ,gebaut in einem eigenwilligen Stil. Man merkt diese Leute sind eigenständig und leben für Ihre Dorfgemeinschaft. Die Mallorquiner sind wie immer sehr freundlich zu uns. Hier gibt es einen kleinen Bahnhof mit Bahnsteig und Bahnhofrestaurant.

Bunyola liegt vor dem Bergmassiv dem 1064 Meter hohen Mont Teix. Die Bahn ist bis heute ein wichtiger Transportweg durch den Berg und stellt damit die historisch Verbindung zwischen Port de Soller und der Hauptstadt Palma de Mallorca dar.

Wir fahren nun über den Bergpaß Coll de Soller.

Die Strasse auf die Paßhöhe bietet Kurve um Kurve. Entlang der Trockenmauern, von einer Terrasse auf die Andere. Jede Terrasse stellt ein eignes Biotop dar. Im Gesamtbild sind es die Olivenbäume, die auf den Terrassen angelegt wurden und so alt aussehen wie sie sind. Bis zu 500 Jahre alt.

Auf der Paßhöhe sehen wir bei guter Sicht die Bucht von Palma. Wir stehen vor einem uralten Steineichenwald. Diese knorrigen Bäume sind besonders wertvoll. Es sind die Ureinwohner unter den Bäumen im Mittelmeer. Diese Baumart ist nicht so feuergefährdet wie die weit verbreitete Kiefer.

Aus dem Holz wurden jahrhundertlang Holzkohle gemacht und natürlich Schiffe und Häuser gebaut. Dies hat die Bestände bis heute sehr angegriffen. Eine Uni setzt darauf, diese Bäume wieder zu vermehren. Was sehr schwer ist.

Die Abfahrt des Passes zeigt sich mit dichtem Mischwald.. Wer genau hinguckt, sieht nicht nur auf den größten Berg Mallorcas, sondern auch die landwirtschaftliche Meisterleistungen der Vergangenheit.

So ziehen sich die Felderterrassen bis in die höchsten Steilwände. Nun treffen wir nach längerer Bergabfahrt in die wohlhabende Stadt Soller ein.

Die Stadt verdiente überdurchschnittlich mit dem Export von Orangen und Olivenöl. Dafür wurde damals die Transporteisenbahn gebaut. Durch seinen günstig gelegenen Hafen in dem 3 km entfernten Port de Soller war ein wichtiger Handelsverkehr im Im und Export möglich. Die Schiffe hatten den Spitznamen Orangensegler. Reich verzierte Häuser zeigen bis Heute den Wohlstand.

Besonderheit ist das Bankhaus und die Fassade der Kirche, von dem Sohn des Architekten Antonio Gaudi gebaut.

Dabei durchfahren wir auch das schönste Dorf Bergdorf Spaniens. Fornalutx. Wir kommen zum höchsten Berg Mallorcas den PUIG Major 1445 Meter Hoch. Bevor wir seine Ostflanke per Steintunnel durchfahren, halten wir an seinem höchsten befahrbaren Punkt an. Hier genießen wir den Blick auf das große Tal von Soller. In nicht allzu großer Ferne sieht man das blaue Band des Mittelmeers.

Bevor wir durch den Tunnel sind, waren wir in Mallorcas mediterraner Kulturlandschaft.

Nach dem Tunnel treffen wir eine andere Welt. Hier erfahren wir die alpine Seite Mallorcas. Hier ist alles Top! Die Wildheit, den Dolomiten ähnlich, schroffe ,kahle und steil aufragenden Berge. Teilweise sind sie mit einem grünen Schleier bekleidet. Die Strasse gut geteert, läßt uns von einer Kurve in die nächste schwingen. Hier sehen wir Mallorcas Stauseen.

Nun kommen wir zur großen Schlucht. Die Sa Calobra.

Soll die 3. Größte im Mittelmeerraum sein.

Die Strecke beginnt mit einer 365 Grad Kurve. Die Strasse führt uns dann 10 Km steil bergab durch ein wildes Karstgebirge.

Man fühlt sich eher in einem Jules Verne Film, als auf einer realen Strasse.

Die Felsen sind spitzzackig und haben auch sonst ungewöhnliche Konturen und Formen, ganz nach Laune der Natur geschaffen.

Kurz vor dem Meer erwartet uns ein weiterer Paß. Er führt zu unserem Rastplatz und Restaurant. Der einsam schönen Cala Tuent.

Rückfahrt.

Hier will ich mich kurzhalten..

Wir fahren zunächst die Paßstrasse zurück. Um dann oben angekommen nach links abzubiegen, weiter nach Norden.

Auf der Höhe des Klosters Lluc führt uns die Strasse hinab nach Inca. Auch hier eine Landschaft mit ganz eigenen, großzügigen Reizen.

Von Inca, der Lederstadt, wollen wir nichts wissen und fahren weiter nach Sineu. Der Marktplatz in Sineu beherbergt so manch schönes Restaurant. Hier gibt es jeden Mittwoch einen großen Markt.

Wir wollen unser kurze Zeit für eine kleine Pause nutzen.

Die reizvolle Inselmitte nicht auslassend, vorbei an dem Tafelberg in Llucmajor. Einst mit dem Meer verbunden

Heute der schönste Berg in der Inselebene. Mit 560 Meterhöhe bietet er Platz für gleich 3 Klöster.

Jetzt noch einmal an der Markstadt ( große Ansammlung von Bauernhöfen) Llucmajor vorbei auf die Autobahn, 5 Kilometer und wir sind wieder am Ausgangsort unserer Reise.

Viel Spaß wünscht Euch

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Anke & Johannes

 

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Tagestouren

Strecke ca. 200 km, je nach Wetterlage und Wünschen der Teilnehmer. Start ca. 10 Uhr auf unserer Finca oder nach Absprache. Fahrt in kleinen Gruppen.

Kosten Tourguide: Eur 29,-

(ohne Motorradmiete, Benzin, Verpflegung)






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                 Die aktuelle Tour im Februar: Mandelblüte. Malllorca in Weiß erleben.           Stand 6.9.2010