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Motorradvermietung auf Mallorca

Top aktuelle BMW Motorräder für Enduro und Straße, Touren, Training, Events.

Infos Tel.
0034 609 237 637

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Reiseberichte unserer Kunden

Motorradfahren auf Mallorca ist ein Erlebnis. Mit den Motorrädern von Mallorquin Bikes wird es perfekt. Unsere Kunden berichten (Originalberichte unserer Kunden - gerne stellen wir auch Ihren Bericht ins Netz!):

Ein Bilderbericht von Thomas Müller

War mit einer BMW GS unterwegs - schöne Impressionen aus dem April 2015 -
gepostet im GS-Forum: hier gehts zum Bericht

Reisebericht von Petra Resch und Heinz Scheppeit

Die beiden waren im März 2012 zum Motorradfahren auf Mallorca. Daraus ist ein Erlebnis mit vielen Impressionen geworden: ihr Bericht

Web-Fotoalbum von Oliver Scholl

Jede Menge Impressionen hat Oliver Scholl eingefangen, als er im Oktober 2011 bei uns war. Sein wunderschönes Web-Fotoalbum gibt es hier:
als Fotogalerie
oder als Diashow

Heinke Träger: Die Tour war super!

Er gibt Gas. Sie legt los. Und ich klammere mich an seiner Taille fest. Der warme Wind schlägt mir unter dem offenen Helm ins Gesicht, wirbelt Knoten in meine Haare. Unter meinen Füßen zieht die staubige Straße entlang und ein Tag in Freiheit beginnt. Es ist Sommer auf Mallorca. An den Stränden rekeln sich die Urlauber dicht an dicht, während wir die andere Seite der Insel entdecken – 300 Kilometer Einsamkeit, Ursprünglichkeit und Kurven. Eigentlich hatten auch wir einen reinen Badeurlaub geplant. Südliche Sonne, Strand und Meer gelten schließlich als bewährtes Rezept gegen den Stress zu Hause im Norden. Aber wir hatten unsere Rechnung ohne Johannes, Anke und die R 1200 GS gemacht.
Nur ab und zu kreuzen wir eine Straße. Auf zwei Rädern cruisen wir über schmale Wege, entlang der bröckelnden Mauern aus getürmten Steinen. Kaum jemand kann es sich heute auf der touristenüberschwemmten Insel noch leisten, die Erbauer dieser traditionellen Mauerwerke zu bezahlen, die das Bild der Insel jenseits der Küste noch prägen. Nur wenige lernen heute das alte Handwerk – nur wenige haben noch die Geduld, die passenden Steine zu sammeln und ihr Werk mit den größten zu krönen und zu sichern. Daher liegen immer mehr silbrig schimmernde Olivenhaine hinter einem Gitter aus Maschendrahtgeflecht versteckt.
Solche Einblicke hinter die Kulissen der Badeinsel verdanken wirr nicht etwa einem seitenstarken Reiseführer, sondern unserem Tourguide. Johannes erweist sich nicht nur als sprintfreudiger Offroad-Navigator, sondern auch als ausgewiesener Kenner der Insel.
Dass wir auf Mallorquin-Bikes gestoßen sind, war eigentlich nicht geplant, aber auch nicht verwunderlich. Schließlich liegt der Fahrrad- und Motorradverleih von Johannes und Anke mitten im Ortskern des Touristenzentrums Cala D’Or. Und beim Anblick der neu eingetroffenen Motorräder aus München war es um meinen Liebsten geschehen. Das Angebot auf eine geführte Tour jenseits der klassischen Wegrouten wollten wir uns nicht entgehen lassen. Obwohl unser Reisegepäck nicht mehr als Shorts und T-Shirts hervorbrachte, am nächsten Morgen waren wir in voller Ledermontur eingekleidet.

Kaum haben wir Cala D’Or verlassen beginnt die Einöde. Der Feldweg, über den uns Johannes mit seiner 650er Dakar führt, schlängelt sich zielstrebig auf die Berge zu. Versteckte Steine und durch den plötzlichen Regen ausgehöhlte Löcher schluckt die GS mit einer stoischen Gelassenheit, während die knapp 230 Kilogramm mit dem sonoren Sound eines Boxers zwischen unseren Beinen vibrieren. Eine Hacienda taucht wie aus dem Nichts vor uns auf und verschwindet wieder, weicht Stoppelfeldern, die sich zu unseren Seiten erstrecken, so weit das Auge reicht. Das Land ist fruchtbar – nicht nur Getreide, sondern auch Feigen, Mandeln und Apfelsinen gedeihen hier.
Aus meinen Betrachtungen gerissen klammere ich mich erneut an der Taille meines Fahrers fest. Die Dakar vor uns bäumt sich auf und schießt mitten auf ein frisch gemähtes Kornfeld – und wir hinterher. Die Stoppeln kratzen an Rädern und Beinen – und wir rasen über den unebenen Boden, bei dem die BMW endlich ihre Geländegängigkeit unter Beweis stellen kann. „Ich habe doch gewusst, dass Du mitmachst“, ruft Johannes lachend zu Peter herüber.
Die immergrünen Johannesbrotbäume säumen unseren Weg Richtung Castell Santueri. Der Blick von der Ruine im Osten der Insel zeigt uns nicht nur Cala D’Or, sondern auch das benachbarte Puerto Colón. Wir erobern uns Stück für Stück die verschwiegenen Seiten der Insel. Über Sant Joan, Sencelles und Binisalem arbeiten wir uns langsam in ein verlassenes Vorgebirgstal der Tramuntana vor, wo das kleine Dorf Orient im Mittelalter stecken geblieben zu sein scheint.
Im Westen der Insel erwarten uns schließlich die berühmten Serpentinen nach „Sa Calobra“ – der Traum eines jeden Motorradfahrers. Hier stellt die Maschine unter Beweis, dass sie auch in engen Kurven zu Hause ist. Ihre Kraftreserven sind schier unerschöpflich – egal ob hoch oder runter. Wer hier faul wird, kann die gesamte Strecke mühelos im dritten Gang bewältigen. Der Blick von oben auf die See hat schon ganzen Bussen voller Touristen das Herz höher schlagen lassen. Aber wer es schafft erst nach 16 Uhr die Abfahrt zu nehmen, ist sicher vor den Massen. Doch unser Weg führt nicht in den Rummel des sich in die Berge öffnenden Tales, sondern über einen Schotterweg in die Cala Tuent. Unser Ziel ist hier, am anderen Ende der Insel. Eine kleine Bucht mit Steg, von dem wir - vom Leder befreit - den Sprung ins glasklare Wasser wagen.
Hier schaltet und waltet ein alter Fischer – ganz nach Laune. Wir haben Glück: Er ist gerade da und kalte Getränke hat er auch auf Lager. Für den Preis einer einzigen Dose könnte man in Deutschland zwar mit Leichtigkeit ein Six-Pack erwerben – aber nach all dem Klammern schmeckt die eiskalter Cola wie Manna in der Wüste.

Heinke Traeger

 

 


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Berichtet immer wieder über Mallorquin Bikes: der Tourenfahrer: (am besten bei Suche Mallorca eingeben, dann kommt man zum Artikel).tourenfahrer




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       Mallorquin Bikes - über uns schreibt und redet man...           Stand 14.3.2016